Google rollt ab sofort die Videogenerierung mit Veo 2 fuer Gemini Advanced auf Web und Mobilgeraeten aus. Die Funktion startet weltweit und wird in den kommenden Wochen schrittweise verfuegbar. Sie steht Google One AI Premium-Abonnenten in allen von Gemini unterstuetzten Sprachen zur Verfuegung.
In Gemini lassen sich Text-Prompts in Videos umsetzen. Dazu wird Veo 2 im Modellauswahlmenue ausgewaehlt. Erzeugt wird jeweils ein acht Sekunden langer Videoclip in 720p, ausgeliefert als MP4-Datei im 16:9-Landformat. Fuer die Anzahl der erstellbaren Videos gilt ein monatliches Limit; vor dessen Erreichen soll eine Benachrichtigung erfolgen.
Google beschreibt Veo 2 als Videomodell fuer hochaufloesende, detailreiche Videos mit cineastischem Realismus. Laut Google verbessert ein besseres Verstaendnis von realer Physik und menschlicher Bewegung die Fluessigkeit von Figurenbewegungen, die Darstellung von Szenen und feinere visuelle Details ueber unterschiedliche Motive und Stile hinweg. Fuer die Steuerung des Ergebnisses gilt: Je detaillierter die Beschreibung, desto mehr Kontrolle besteht ueber das finale Video.
Die Freigabe der erzeugten Videos ist auf Mobilgeraeten direkt ueber eine Share-Funktion moeglich, unter anderem fuer Plattformen wie TikTok und YouTube Shorts.
Auch Whisk erhaelt Veo 2. Das seit Dezember verfuegbare Google-Labs-Experiment kombiniert Text- und Bild-Prompts, um neue Bilder zu erzeugen. Mit Whisk Animate koennen diese Erstellungen nun in acht Sekunden lange Videos umgewandelt werden. Die Funktion ist ab sofort fuer Google One AI Premium-Abonnenten in mehr als 60 Laendern verfuegbar.
Zur Sicherheit verweist Google auf umfangreiches Red Teaming und Evaluierungen, um die Erzeugung von Inhalten zu verhindern, die gegen Richtlinien verstossen. Zudem werden alle mit Veo 2 erzeugten Videos mit SynthID gekennzeichnet, einem digitalen Wasserzeichen, das in jedes einzelne Frame eingebettet ist und auf KI-generierte Inhalte hinweist.
Google schraenkt zugleich ein, dass die Ausgaben von Gemini in erster Linie durch Nutzer-Prompts bestimmt werden und es wie bei anderen generativen KI-Werkzeugen vorkommen kann, dass Inhalte entstehen, die manche Personen als anstoessig empfinden. Rueckmeldungen ueber die Daumen-hoch-/Daumen-runter-Funktion sollen in weitere Verbesserungen einfliessen.
